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Simmern
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Besuch der Ministerin Höfken an der Kläranlage Simmern

Die Erweiterungsmaßnahmen an der Kläranlage inkl. Neubau der Kompaktfaulturmanlage sind abgeschlossen. 

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin nahm gerne die Einladung des Verbandsvorstehers des Faulturm mit Technikgebäude (© 2018 Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH)Abwasserzweckverbandes Simmern, Michael Boos, zur feierlichen Inbetriebnahme an. Am Tag der offiziellen Einweihung, am 27.08.2018, begrüßte der Bürgermeister die Ministerin Ulrike Höfken und zahlreiche Gäste  z.B. Vertreter der Ingenieurbüros, etliche Fachfirmen und Kommunalpolitiker. Auch die gesamte Belegschaft der Verbandsgemeindewerke begleitete die Einweihung.

Der Grund für die Erweiterung und den Umbau war die Überlastung der Kläranlage Simmern, die 1993 noch für 24.300 Einwohner ausgelegt wurde. Auch der Energieverbrauch spielte damals eine untergeordnete Rolle. Aufgrund des Bevölkerungszuwachses und vor allem des Anstiegs der Gewerbeeinleitungen konnte in den letzten Jahren keine Rede mehr von einer energieeffizienten Abwasserreinigung sein. Die Kläranlage musste definitiv den neuen Anforderungen angepasst werden.

Kostenvergleichsrechnungen zeigten, dass der Umbau der Verfahrensweise (von aerober auf anaerober Schlammbehandlung) mit Faulturm langfristig der richtige Weg sein würde, um sowohl eine wirtschaftliche als auch energieeffiziente Abwassereinigung zu betreiben. Das BHKW ist so konzipiert, dass dessen Leistung komplett die Kläranlage mit Strom versorgt und somit den Stromeinkauf reduziert. Damit wird nicht nur der Faulturm, sondern auch das gesamte Betriebsgebäude beheizt. Die Planung wurde durch die Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH ausgeführt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 5,5 Mio €.

Bürgermeister Boos sowie Werkleiter Lorscheider bedankten sich ausdrücklich beim Projektplaner sowie bei den ausführenden Fachfirmen für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Aufgrund des doch frischen Wetters erfreuten sich alle Gäste an der anschließenden, warmen Suppe. Nach der Stärkung wurden die Gäste vom Werkleiter zusammen mit Herrn Dr. Siekmann über das Kläranlagengelände geführt.

In unserer heutigen schnelllebigen Zeit verändern sich die Lebensbedingungen ständig. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir dem Schutz der Umwelt, insbesondere dem Schutz des Wassers und unserer Gewässer eine hohe Priorität einräumen. Durch die verschiedensten Faktoren hat sich die Qualität unseres Abwassers und somit die Belastung unserer Gewässer enorm verändert. Die daraus resultierenden Probleme verpflichten uns, gegenüber den künftigen Generationen dafür Sorge zu tragen, dass unsere Umwelt intakt bleibt, sauberes und qualitativ gutes Trinkwasser zur Verfügung steht und die Fließgewässer im biologischen Gleichgewicht sind.

Mit dieser Kläranlage in Simmern sind wir nach weiteren Optimierungsmaßnahmen für die Zukunft gerüstet.

Presseartikel Rhein-Zeitung vom 28.08.2018

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